Pilot

Die Schreibgerätemarke PILOT geht nachhaltig voran

Die Corona-Pandemie hat in den letzten zwei Jahren in vielerlei Hinsicht unseren Alltag bestimmt. Inzwischen nimmt das „normale“ Leben langsam wieder an Fahrt auf, doch gleichzeitig treten auch die alten und nach wie vor akuten Probleme mehr denn je in den Fokus – allen voran die Klimakrise und die Relevanz des Umweltschutzes. Jeder einzelne kann hierzu einen Beitrag leisten, denn bei Veränderungen ist es vor allem die Vielzahl an kleinen Dingen, die den Unterschied macht und ein Umdenken hin zu einer nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Lebensweise ebnet.

Auch die Schreibgerätemarke PILOT ist sich dieser Verantwortung bewusst und hat bereits vor knapp 15 Jahren als eines der ersten Unternehmen der Branche erste Schritte umgesetzt, um die CO2-Emissonen zu reduzieren. „Das Respektieren der Umwelt ist klar in unserer Unternehmensphilosophie verankert und spielt für uns eine ebenso wichtige Rolle wie die Qualität und Innovationskraft unserer Produkte. Mit unserer 3R-Strategie (Recycle – Reduce – Refill) konnten wir in den letzten Jahren bereits viel in dieser Hinsicht erreichen. Diesen Weg gehen wir weiter und werden unsere Strategie im nächsten Jahr um ‚Reclaim = Rückgewinnung‘ als viertes R und eine weitere wichtige Maßnahme zur Reduktion der CO2-Bilanz erweitern“, erklärt Andrea Günther, Geschäftsführerin von Pilot Pen Deutschland.

Andrea Günther – Geschäftsführerin von Pilot Pen Deutschland

Mit unserer 3R-Strategie (Recycle – Reduce – Refill) konnten wir in den letzten Jahren bereits viel erreichen. Diesen Weg gehen wir weiter und werden unsere Strategie im nächsten Jahr um ‚Reclaim = Rückgewinnung‘ als viertes R und eine weitere wichtige Maßnahme zur Reduktion der CO2-Bilanz erweitern.

Andrea Günther
Geschäftsführerin von Pilot Pen Deutschland

Schritt 1: Recycle

Die Schreibgerätemarke setzt zunehmend auf recycelten Kunststoff bei der Herstellung ihrer Produkte. Viele PILOT Schreibgeräte werden bereits aus nachhaltigen Rohstoffen produziert – allen voran der „Bottle 2 Pen“ Gelschreiber. Er besteht zu 89% aus recycelten PET-Flaschen (exkl. Verbrauchsmaterial) und ähnelt auch im Design einer PET-Wasserflasche. Darüber hinaus werden auch die beliebten Modelle FriXion Ball und FriXion Light seit Sommer 2020 in allen Farben und Strichstärken zu mindestens 50% aus recyceltem Kunststoff hergestellt, ebenso der Gelschreiber G2-7 (Made in EU) in den Farben Schwarz, Blau, Rot und Grün. Den Anteil der recycelten Rohstoffe in der Herstellung der Produkt-Range baut PILOT kontinuierlich weiter aus.
 

Pilot G2

 

Schritt 2: Reduce

Der zweite Schritt ist das Reduzieren von Plastik in Verpackungen. Innerhalb der letzten Jahre konnte PILOT die Menge des eingesetzten Kunststoffes bereits entscheidend verringern. Für das eCommerce Business wurde sogar eine gänzlich plastikfreie Verpackung auf Papierbasis entwickelt. Ebenso werden die Set-Verpackungen sukzessive von Plastik auf recycelte Pappe umgestellt – so bereits geschehen für verschiedene Modelle der FriXion Family und PINTOR.


 

Schritt 3: Refill

Neben Recyceln und Reduzieren spielt als dritter Punkt die Nachfüllbarkeit eine wesentliche Rolle innerhalb der PILOT Umweltstrategie, bei der auch die Endverbraucher entscheidend gefragt sind. „Wir forcieren den Kauf von Ersatzminen aufgrund der enorm hohen CO2-Einsparung, die dadurch möglich ist, ganz besonders. Aktuell gibt es hier beim Kaufverhalten noch viel Luft nach oben. Unser Ziel ist es, dass Schreibgeräte nicht mehr als Einwegprodukte wahrgenommen werden, sondern genau wie z.B. elektronische Geräte nachgefüllt werden – statt dem Aufladen des Akkus sind das in unserem Fall Ersatzminen, die wir bei PILOT in einer großen Farbauswahl anbieten“, so Andrea Günther. Ersatzminen sind für viele PILOT Produkte erhältlich: Bereits durch dreimaliges Nachfüllen im Vergleich zum Nachkauf der entsprechenden Menge an Stiften lässt sich der CO2-Einfluss um bis zu 60% reduzieren.


 

Schritt 4: Reclaim

Ab 2022 geht PILOT noch einen weiteren Schritt in Sachen Umweltschutz und unterstützt neben dem Recycling auch gezielt die Rückgewinnung von Rohstoffen. Hierfür kooperiert das Unternehmen mit der Umweltorganisation „TerraCycle“, die Plastikmüll in maritimen Naturgebieten sammelt. Den von dort bezogenen Kunststoff setzt PILOT neben den wiederverwerteten PET-Flaschen ebenfalls für die Herstellung des „Bottle 2 Pen Gel“ ein, der zu 89% aus recycelten Rohstoffen (exkl. Verbrauchsmaterial) besteht. „Die Verschmutzung von Stränden, Flüssen, Seen und Meeren ist nach wie vor erschreckend hoch. Durch die Kooperation mit TerraCycle unterstützen wir die wichtige Arbeit diese zu reinigen und sorgen durch die Rückgewinnung dieser Materialien dafür, dass sie in Form von nachfüllbaren Schreibgeräten eine besonders lange Lebensdauer und somit geringe CO2-Bilanz haben“, erklärt Andrea Günther.

Gelschreiber G2-7

Klimaneutrale Standorte

Neben der Produktion und den Schreibgeräten als solches geht Pilot Pen Deutschland weitere Schritte. In Zusammenarbeit mit ClimatePartner hat das Unternehmen seinen gesamten Betrieb für die Standorte Reinbek (in Schleswig-Holstein bei Hamburg) und Wien seit 2020 auf klimaneutral umgestellt. „Alle CO2-Emissionen, die durch unsere Aktivitäten entstehen, gleichen wir durch die Investition in Klimaschutzprojekte aus. So unterstützen wir beispielsweise den Waldschutz in Brasilien, da Wälder zu den wichtigsten CO2-Speichern auf der Welt zählen“, sagt Andrea Günther. Darüber hinaus werden ab 2022 auch beliebte PILOT Schreibgeräte wie beispielsweise der Gelschreiber G2-7 klimaneutral.


Autor: Pilot Pen Deutschland GmbH