Steinbeis Produktion

Umdenken für mehr Nachhaltigkeit

Ideen, Projekte, politische Entscheidungen – es wird derzeit viel unternommen, damit die Welt auch für zukünftige Generationen lebenswert bleibt. Diesen gesamtgesellschaftlichen Veränderungen liegt oftmals das Prinzip des Umdenkens zu Grunde. Es ist der erste Schritt zu mehr Nachhaltigkeit. Steinbeis Papier schafft als Recyclingpapierhersteller mit seiner nachhaltigen Kreislaufwirtschaft Inspiration, damit auch andere umdenken.

Bereits 1976 setzte bei den Verantwortlichen von Steinbeis Papier ein alles veränderndes Umdenken ein. So wurde der Standort Glückstadt im gleichen Jahr industriell auf den Kopf gestellt, ganz im Sinne eines völlig neuen Nachhaltigkeitskonzepts: Von da an wurden Recyclingpapiere aus 100 Prozent Altpapier hergestellt. Es war der Anfang einer kontinuierlichen Entwicklung, in dessen Zuge das Unternehmen stark in seinen Aufbau als voll integrierte Fabrik investiert – und in den Ausbau der Produktionskapazitäten. 1977 stellte Steinbeis Papier die erste Deinkinganlage auf: Mit dieser ließ sich Druckfarbe aus Druckereiabfällen entfernen. Mit seinem Gesamtkonzept hat Steinbeis Papier in der Branche Zeichen gesetzt. Das Unternehmen verfügt heute über eine der modernsten Recyclingpapierfabriken in Europa. Ökologisch konzipiert, hoch wirtschaftlich arbeitend und führend bei der Altpapierveredelung, Eco-Produktqualität und Umweltbilanz. Die Basis ist eine perfektionierte Kreislaufwirtschaft auf vielen Ebenen.
 

Das Steinbeis Papier Kreislaufmodell

Steinbeis Papier setzt konsequent auf Kreislaufkonzepte, die besonders ressourcenschonend und energetisch sparsam und effektiv gestaltet sind. In der Recyclingpapierproduktion laufen verschiedene Kreisläufe parallel und letztendlich auch zusammen:

  • Papierkreislauf: Steinbeis Papier kümmert sich ganzheitlich um die Papierentsorgung, -verwertung und -herstellung. Altpapiere werden aus der Region zum Re- und Upcycling beschafft. Das Unternehmen agiert nach einem etablierten Nachhaltigkeitsprinzip: Nutzen, Entsorgen, Veredeln und Wiederverwerten. Daraus ergibt sich auch der Service “Circular Economy - Back to Use”, bei dem das Altpapier bei Unternehmen, Ministerien und Verwaltungen abgeholt und daraus wieder neues Recyclingpapier für eben jene Zielgruppen hergestellt wird.
     
  • Energiekreislauf: Steinbeis betreibt am Standort Glückstadt ein hochmodernes, eigenes Kraftwerk. Innovative Wirbelschichttechnologie und Kraft-Wärme-Kopplung decken 100 Prozent der benötigten thermischen Energie in Form von Dampf und 50 Prozent der benötigten elektrischen Energie. Zum Einsatz kommen Ersatzbrennstoffe sowie Reststoffe aus der Produktion.
     
  • Wasserkreislauf: Steinbeis Papier arbeitet weitgehend in geschlossenen Wasserkreisläufen: Während der Produktion wird das Wasser immer wieder gereinigt und aufbereitet. Die verbleibende Menge Abwasser wird in der werkseigenen, vollbiologischen Abwasseranlage gereinigt.
     
  • Reststoffkreislauf: Steinbeis Papier setzt Reststoffe unmittelbar ein und führt sie dem Kreislauf wieder zu: Beispielsweise eingedickte Papierfaserschlämme aus der Produktion werden verbrannt und so zu Energie umgewandelt. Die entstehende Asche dient als Rohstoff für den Straßenbau.
Steinbeis Produktionskreislauf

Integrierte Produktionsabläufe: Die nachhaltigen Prozess der Steinbeis Papier GmbH


Umdenken schon im Kleinen

Steinbeis Papier hat Nachhaltigkeit fest in der Unternehmensphilosophie verankert und auch als wichtigstes Zukunftsthema identifiziert. Deshalb sollen jetzt auch andere dafür sensibilisiert werden, dass schon kleine Stellschrauben wie der Wechsel von Frischfaser- auf Recyclingpapier aus 100 Prozent Altpapier zum Erhalt des Planeten beitragen. Frei nach dem Prinzip „Jedes Blatt zählt“ will Steinbeis Papier Menschen zum Umdenken motivieren.
 

Autor: Steinbeis Papier GmbH