Nachhaltigkeitsmonat bei Lyreco

Umweltschutz in den letzten 50 Jahren | People of Lyreco

Den gesamten Juni über nimmt Lyreco Deutschland dem Thema "Nachhaltigkeit" in den Fokus.

In unserem ersten Beitrag dieses Nachhaltigkeitsmonats und unserer Reihe "People of Lyreco" stellt sich unsere Media Design Spezialistin Kerstin Nitzsche die Frage, wie der Umweltschutz vor 50 Jahren aussah und inwiefern sich die Situation über die letzten Jahrzehnte bis in die heutige Zeit verändert hat.

Bild von Händen, welche den Globus an andere Person übergibt

Die Umweltsituation in den Siebzigern

Aber wie war die Situation vor fünfzig Jahren? Versetzen wir uns einmal gedanklich zurück. 

Die Siebziger haben gerade begonnen und die sogenannte Hippie-Bewegung findet immer mehr Anhänger. Diese Bewegung ist wesentlich daran beteiligt, die Thematik „Umwelt“ ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. Bei aller dabei offenbarten Naivität legen die Blumenkinder erstmals sichtbar den Finger in die Wunde. Technischer Fortschritt und nahezu ungebremste Industrialisierung hinterlassen deutliche Spuren auf der Erde. Industrieregionen sind überall auf der Welt alles andere als Kurorte, der berüchtigte „saure Regen“ frisst Bäume wie Gebäude gleichermaßen an. Nicht nur in Deutschland fließen viele Abwässer nahezu ungefiltert in Flüsse und Seen. Ein Beispiel hierfür ist der Bodensee. Zu dieser Zeit konnte der See zwar mit Rekordwerten in der Phosphorkonzentration aufwarten, aber nicht mit einem intakten Ökosystem, in dem Fische gut leben können.  

Immer mehr Menschen wird bewusst, dass es so nicht weitergehen kann. Rund um den Globus formieren sich Bewegungen, die sich den Umweltschutz auf die Fahnen schreiben und beginnen, Veränderungen anzustoßen.

Foto von Plakaten zum Umweltschutz

Und heute?

Fünfzig Jahre später kann man festhalten, dass die Umwelt zu den absoluten Gewinnern gehört. Unabhängig von großen politischen Umwälzungen in den letzten fünf Dekaden rückte die Umwelt immer mehr in den Fokus. Viele Gesetze und Vorschriften sorgen heute zuverlässig dafür, dass die Auswirkungen auf die Umwelt in den Kalkulationen berücksichtigt werden.

Luft- und Wasserqualität, Flora und Fauna und natürlich der Mensch selbst haben durch diese Entwicklung spürbar an Lebensqualität gewonnen. Streckenweise funktionieren derartige Verordnungen auch zu gut, wofür der Bodensee erneut als Beispiel dient. Hohe Phosphorwerte kann der Bodensee heute nicht mehr aufweisen, denn die Werte sind so weit gesunken, dass es erneut zu Problemen kam. Denn das Wasser ist schlicht und ergreifend zu sauber, um Fischen und sonstigen Wasserbewohnern genügend Nahrung zu bieten. Der Nährstoffeintrag, der früher viel zu hoch war, ist jetzt zu niedrig. An diesen Stellschrauben muss im Detail noch einmal nachjustiert werden, damit am Ende nicht nur ein Extrem gegen das andere getauscht wird.

In Sachen „Umweltschutz“ ist heute vieles selbstverständlich geworden. So sehr, dass wir oft gar nicht mehr darüber nachdenken. Diese Tatsache kann als der eigentliche Erfolg angesehen werden: Umweltschutz ist etwas Normales und Alltägliches geworden.

Jedoch hören wir derzeit tagein, tagaus nur ein Lamento: Katastrophen überall, die Welt geht unter, die Menschheit sowieso, wenn wir nicht Buße tun und abschwören – etwas salopp formuliert. Leider ist Alarmismus gerade wieder modern. Die Geschichte lehrt uns aber zweierlei: Erstens, die Welt ist nie untergegangen. Und zweitens, mit Geschrei und rituellen Handlungen wurden noch nie Probleme gelöst, sondern immer nur neue geschaffen.

 

Lassen Sie uns also anstehende Herausforderungen mit klarem Verstand, Innovation und Fortschritt lösen. Für Pessimismus gibt es keinen Grund.

Foto einer Media Design Spezialistin von Lyreco
Kerstin Nitzsche
Media Design Specialist
Foto von Bäumen

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