Grüner Baum

Vorrang für „grüne Produkte“

Lyreco zählt mit einem Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro zu den weltweit führenden Anbietern von Büro- und Arbeitsplatzlösungen. Das Unternehmen will aber nicht nur Produkte und Dienstleistungen bereitstellen, sondern auch sicherstellen, dass alle unternehmerischen Ziele auf nachhaltige Weise erreicht werden.

Dazu zählen für Lyreco unter anderem die Bereitstellung nachhaltiger Produkte und Lösungen für alle Arbeitsumgebungen; die Gewährleistung von Ethik und Regelbefolgung in allen Ländern, in denen die Lieferanten, Hersteller und Partner tätig sind und die Minimierung von Verpackungen. Seit 2010 konnten die CO2-Emissionen bei Lyreco um fast 20 Prozent gesenkt werden. Mehr als 45 Prozent des Umsatzes werden mittlerweile mit umweltfreundlichen Produkten erzielt. Umweltschonende Produkte werden in Katalog und Web-shop mit dem „Grünen Baum“-Piktogramm gekennzeichnet.

Verteilung nach Umweltlabel

Mit Zertifizierungen macht Lyreco umweltschonende Produkte kenntlich: Mehr als 45 Prozent des Umsatzes werden mittlerweile mit umweltfreundlichen Produkten erzielt.

 

 

Förderung eines nachhaltigen Einkaufs

Bereits seit 2010 führt Lyreco jährlich die Kennzeichnung aller Produkte mit diesem Piktogramm nach ISO 14020ff durch, der Norm für Umweltkennzeichnungen und -deklarationen („Green Product Assessement“). Im Jahr 2020 konnte der Anteil der Produkte mit dem „Grüner Baum“-Piktogramm im Zuge dessen von knapp 30 auf 35 Prozent gesteigert werden, erklärt Olaf Dubbert, Quality Services & Solutions (QSS) Manager bei Lyreco Deutschland. Darüber hinaus wird das Unternehmen laufend nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert. Der Fachhändler ermuntert seine Lieferanten, verstärkt umweltfreundliche Produkte gemäß folgender Vorgaben zu entwickeln und herzustellen: Produkte mit internationalem Umweltzeichen (wie EU Ecolabel, Nordic Swan, FSC), Produkte aus Materialien, die weniger schädlich für die Umwelt sind (PP statt PVC), Produkte aus wiederverwendbaren Materialien (wie wiederaufbereitete Tonerkartuschen, Recyclingpapier). Im jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht stellt Lyreco die Strategie, Maßnahmen, Initiativen und Ziele rund um den Bereich Nachhaltigkeit vor.

Olaf Dubbert

Seit 2010 konnten die CO2-Emissionen bei Lyreco um fast 20 Prozent gesenkt werden.

Olaf Dubbert
QSS-Manager Lyreco Deutschland

Erneut EcoVadis-Auszeichnung erhalten

Für die die nachhaltigen Unternehmensaktivitäten hat Lyreco Ende 2020 erneut den so genannten Gold-Status bei der EcoVadis-Bewertung erhalten (mit 70 von 100 möglichen Punkten) und gehört damit zu den besten ein Prozent der von der Ratingagentur bewerteten Unternehmen. 

Das EcoVadis-Rating deckt eine breite Palette an nicht-finanziellen Managementsystemen ab, einschließlich der Auswirkungen von Umwelt, Arbeits- und Menschenrechten, Ethik und nachhaltiger Beschaffung. Die Bewertungen dieser Kriterien werden in einfach zu lesende Scorecards mit Punktzahlen und Medaillen (Bronze, Silber und Gold) überführt. Außerdem zeigen diese Scorecards Stärken und Schwächen auf, sodass die bewerteten Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbemühungen gezielter ausrichten und anpassen können. Lyreco arbeitet fortlaufend daran, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren – beispielsweise indem die Flotte der „grünen“ Fahrzeuge ausgebaut wird und Entsorgungsprozesse optimiert werden (Recycling). Das Unternehmen bewertet außerdem den ökologischen Fußabdruck seiner Produkte nach dem „Europäischen Umweltfußabdruck von Produkten“ (EU PEF). Diese Methodik für die Berechnung der Umweltauswirkungen eines Produkts basiert auf einer 14-Punkte-Bewertung aller Schritte des Produktlebenszyklus. 2014 hatte Lyreco an der Pilotphase des Umweltfußabdrucksprojekts der EU (EU PEF) teilgenommen, dessen Ziel eine objektive, transparente und EU-weit harmonisierte Bewertungsmethodik ist.

EU PEF

Das Unternehmen bewertet den ökologischen Fußabdruck seiner Produkte nach dem „Europäischen Umweltfußabdruck von Produkten“ (EU PEF).

 

Kreisläufe etablieren

Lyreco hat Ende 2020 eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, in der das Unternehmen ankündigt, künftig komplett auf Kreisläufe zu setzen. Zusammen mit den Mitarbeitenden, Lieferanten und Partnern will das Unternehmen bis 2025 konsequent in sich geschlossene Kreislauflösungen entwickeln, die alles umfassen: von Produkten bis zu Verpackungen, von der Sammlung von Altprodukten bis hin zu Recyclinglösungen. „Als Unterzeichner des Global Compacts der Vereinten Nationen wird Lyreco Lieferanten und Produkte nur noch mit dem Ziel auswählen, Einwegkunststoffprodukte wie Lebensmittelverpackungen, Flaschen, Strohhalme, Behälter, Tassen und Besteck im Produktsortiment erheblich zu reduzieren und letztlich ganz zu vermeiden“, hebt Olaf Dubbert hervor. Gebrauchte Materialien führe das Unternehmen wieder der Fertigungskette zu, indem es nicht nur eine Sammellösung zur Verfügung stelle, sondern durch Recycling auch eine Wiederverwendung sicherstelle. Darüber hinaus werde man keine Einwegkunststoffe mehr in den eigenen Büros verwenden. Dies betreffe insbesondere die Bereiche Konferenzen und Veranstaltungen, Verpflegung von Mitarbeitenden und Besuchern sowie Verkaufsförderungsmaterial.