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6 Tipps für eine gelungene Willkommenskultur

Der Start an einer neuen Arbeitsstelle ist nicht leicht: Zu Beginn sind neue Mitarbeitende oft unsicher und wissen nicht, was sie im Detail erwartet. Verläuft die Einarbeitungsphase gut, ist das sowohl für den Beschäftigten als auch für das Unternehmen der Beginn einer langen Partnerschaft.

Neuer Job, neues Glück? Die Willkommenskultur im Unternehmen spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie sich der Stellenantritt gestaltet. Sie hat sehr viel mit einer positiven Einstellung und Haltung gegenüber neuen Mitarbeitenden zu tun. Bei uns sind alle neuen Angestellten willkommen – und das sollen sie spüren! Wir bemühen uns auf verschiedenen Ebenen darum, dass sich alle Firmenneulinge, unabhängig von ihrer Position, wohlfühlen und sich gut in ihre Funktion und unser Unternehmen einarbeiten können. Damit stellen wir die Weichen für eine gute und lange Zusammenarbeit.

So fühlen sich neue Mitarbeitende von Anfang an gut aufgehoben

 

1. Willkommensprozess bereits vor dem ersten Arbeitstag starten

Damit sich neue Mitarbeitende auf den Start freuen und nicht zu nervös sind, ist es sinnvoll, ihnen relevante Informationen wie Einführungsprogramm und Details zum Start vorab zukommen zu lassen. So wissen sie, was sie erwartet und können sich darauf einstellen. Als Teil der Vorbereitung auf neue Mitarbeitende ist bei uns zudem ein vollständig eingerichteter Arbeitsplatz eine Selbstverständlichkeit. Auch das Team ist informiert: von den Arbeitskollegen über den Empfang bis zu den Schlüsselpersonen für die Zusammenarbeit. Es kann losgehen!

2. Ausführliches Einführungsprogramm anbieten

Die Phase des Ankommens und Einarbeitens sollte nicht unterschätzt werden. Uns ist es sehr wichtig, dass neue Mitarbeitende ein umfassendes Einführungsprogramm durchlaufen, welches eine Orientierung und einen Fahrplan vorgibt. Dazu gehört bei uns auch der Willkommenstag: Die neuen Talente werden dabei durch den Vorgesetzten persönlich empfangen, erhalten einen Rundgang durch den Betrieb, essen zusammen Mittag und lernen das Team kennen. Ein ausführliches Einführungsprogramm ermöglicht es Betriebsneulingen, sich besser und schneller in die verschiedenen Abteilungen und Prozesse einzufinden. Und dafür sollten sie ausreichend Zeit erhalten. Genügend Zeit für den Einarbeitungsprozess bedeutet nämlich auch genügend Zeit für einen vertieften Austausch.

Porträt Margrit Weber (Foto: Selina Meier)

Alles, was ich in meiner Funktion tue, hat einen direkten Einfluss auf das Unternehmen, die Organisation und damit die Menschen. 

Margrit Weber
People & Culture Business Partnerin bei Lyreco

3. Unternehmenskultur vermitteln

Einblicke in die Unternehmensbereiche und das Vermitteln der Firmenphilosophie ist uns wichtig und sorgt für ein gutes Arbeitsklima. Damit sich neue Angestellte schneller zugehörig fühlen, darf auch die persönliche Ebene nicht zu kurz kommen. Deshalb veranstalten wir mehrmals pro Jahr für alle unsere neuen Mitarbeitenden einen besonderen Einführungstag. An diesem lernen sie die Geschäftsleitung persönlich kennen und erhalten bei einem Podiumsgespräch Gelegenheit, Fragen zu stellen. Ausserdem erhalten sie Einblicke in die Unternehmensbereiche und setzen sich aktiv mit den Unternehmenswerten auseinander. Den Abschluss des Tages bildet eine informelle Aktivität — das gemeinsame Kochen, bei dem sich alle Teilnehmenden noch besser kennenlernen und austauschen können. Zum Einführungstag erhalten wir viele positive Rückmeldungen. Damit das so bleibt, überprüfen und optimieren wir den Prozess regelmässig.

4. Austausch und Dialog fördern

Zugehörigkeit zum neuen Arbeitsplatz, zum Team und zum Unternehmen entsteht über eine offene Kommunikation. Wir fördern aktiv den offenen Dialog und die Nähe zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten. Diesem Ansatz tragen wir durch unsere «Open Door Policy», flache Hierarchien und eine «Du-Kultur» Rechnung. Mitarbeitende sollen jederzeit mit Ideen und Themen kommen, die sie bewegen. Auch Feedback- und Probezeitgespräche mit dem Vorgesetzten sowie das «Onboarding-Gespräch» mit dem People & Culture Business Partner sorgen für einen regelmässigen Austausch und Wissenstransfer.

5. In die bestehende Team-Struktur integrieren

Sich im bestehenden Team zurechtzufinden, ist ein ebenfalls wichtiger Aspekt bei einer neuen Arbeitsstelle. Einen wesentlichen Bestandteil dessen macht eine gelungene Integration in die Teamstruktur aus. Wir bestärken unsere Teams darin, dem neuen Teammitglied offen, freundlich und hilfsbereit zu begegnen und den Integrationsprozess zu unterstützen. Das kommt den bestehenden Teammitgliedern ebenfalls zugute: Ein Team funktioniert schliesslich nur als Einheit.

6. Wohlfühlfaktor sicherstellen

Jemand, der neu anfängt, möchte von Anfang an spüren, dass er am richtigen Ort angekommen – und vor allem willkommen – ist. Ein enger und offener Austausch ist hier sehr wichtig und entscheidet vielfach darüber, ob sich jemand Neues wohlfühlt. Vermeidet man ausserdem No-Gos wie den Jobneuling orientierungslos sich selbst zu überlassen, mit zu vielen Tasks zu überhäufen, Druck zu machen und zu wenig Zeit für die Einarbeitung zu geben, steht einem gelungenen Start nichts im Wege!

Was der neue Mitarbeitende tun kann

Es gibt aber auch einige Dinge, die ein neuer Mitarbeitender tun kann, um zu einem guten Start beizutragen. Dazu gehört: Immer Fragen stellen und jegliche Unklarheiten zeitnah beseitigen, um einen Eindruck zu bekommen, wie das Unternehmen tickt. Arbeitskollegen helfen immer gerne weiter! Wünsche und Anliegen zum Einführungsprogramm bei dem Vorgesetzten ansprechen – Anregungen sind stets willkommen. Ebenfalls wichtig: An Team-Aktivitäten teilnehmen. Einladungen zu Kaffee und Lunches helfen dabei, dass sich alte und neue Teammitglieder gegenseitig besser kennenlernen.

Zur Person

Margrit Weber ist seit Januar 2006 als People & Culture Business Partnerin bei Lyreco im Einsatz. In dieser Position ist sie die Ansprechpartnerin für einen definierten Mitarbeiter- und Vorgesetztenkreis bei personalrelevanten und arbeitsrechtlichen Themen und Fragen.

Porträt Margrit Weber (Foto: Selina Meier)