Picture of a rickshaw in the city

Ein Hauch Asien in Zürich, Basel und Bern

 

Wir von Lyreco beliefern unsere Kunden mit der E-Rikscha. Wer in der Zürcher, der Basler oder der Berner Innenstadt einer Rikscha begegnet, schweift mit seinen Gedanken wohl automatisch ins ferne Asien. Seit 2016 bringen wir mit den ökologischen Gefährten einen Hauch Exotik in die Städte. Nämlich immer dann, wenn die sympathischen Fahrer unsere Kunden mit der Fahrradrikscha beliefern.

rickshaw

Nachhaltigkeit und Umweltschutz finden ihren Ausdruck in einer E-Rikscha: Im Stadtzentrum von Zürich, Basel und Bern beliefern wir unsere Kunden mit dem umweltschonenden Verkehrsmittel und landen mit der nachhaltigen Idee gar einen Coup: Die Innenstädte sind nämlich ab 11 Uhr vormittags für den Verkehr gesperrt. Mopeds zum Beispiel sind verboten, aber E-Rikschas (Fahrräder) sind zugelassen. Entsprechend kurz war früher das Zeitfenster, in dem wir unsere Kunden in der Innenstadt beliefern konnten, öffnen doch viele Geschäfte erst um 8.30 Uhr. Die E-Rikscha verlängert nun die Lieferzeiten und erlaubt es uns, einen zentralen Grundsatz noch besser einzuhalten:

Erwin Fries, Supply Chain Director Lyreco_Fotograf-Selina Meier

Was der Kunde heute bestellt, erhält er am nächsten Tag zugestellt. 

Erwin Fries
Supply Chain Director

Leichte Materialien wie Arbeitskleidung, Büroartikel und Pausenverpflegung lassen sich gut mit einer E-Rikscha transportieren. Bei einem Ladevolumen von 1,5 Kubikmetern schafft der Rikschafahrer rund 40 Lieferungen pro Tag. Sechs bis sieben Mal pro Tag startet er vom Umschlagslager in seinem Ausliefergebiet.

Grosse Freude am kleinen Gefährt

Mit dieser umweltfreundlichen Art auszuliefern stossen wir bei Kunden auf Sympathie. Sie eilen zum Fenster oder wollen sich das Fahrzeug ansehen und sind erfreut, dass ihre Artikel auf so umweltfreundlichem Weg bei ihnen eintreffen. Auch Passanten sprechen die Fahrer an. Stephan Nüesch, QSS Manager bei Lyreco Switzerland AG, legt den Fokus der Aktion jedoch auf die Umweltbilanz: «Dass uns die Kunden und Passanten stärker wahrnehmen und uns Sympathie entgegenbringen, ist ein willkommener Zusatznutzen. In erster Linie geht es uns jedoch um den Umweltschutz. Die Grobverteilung unserer Bestellungen geschieht über die Schiene. Die Feinverteilung in der Berner, der Basler und der Zürcher Innenstadt übernimmt der Rikschafahrer. Auf diese Weise reduzieren wir die CO2-Emissionen für Auslieferungen markant. Wir liefern sozusagen nahezu CO2-neutral, mit einem Ausstoss von weniger als 3,4 Kilogramm pro Lieferung.» Selbstverständlich nehmen die Fahrer auch die «Mehrweg-Boxen» mit der Rikscha zurück. So funktioniert Nachhaltigkeit im Alltag.

Ob das Konzept in weiteren Schweizer Städten umgesetzt werden soll, sind wir derzeit am Prüfen. Betrieben wird die Cargo-Rikscha von Rikscha Taxi AG Bern.

Lyreco_E-Rikscha_Bern

Rund um unsere E-Rikscha

In der Schweiz ist eine Elektrorikscha ein zwei- oder mehrrädriges Fahrzeug. Beladen darf es maximal 450 kg schwer sein. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h bzw. 25 km/h mit Tretunterstützung. Für Rikschafahrer gelten die gleichen Regeln wie für Fahrradfahrer. Als Rikschafahrer braucht man den kleinen Mopedausweis oder den Führerschein Kategorie B. Die Batterieladung für die E-Rikscha reicht in der Regel nicht den ganzen Tag und wird zweimal täglich aufgeladen. Der Einsatz der E-Rikscha trägt bei uns zur erfreulichen Umweltbilanz bei.