Manuele Videtta, Botschafter, hält Boxen vor Lieferwagen (Fotos: Selina Meier)

Zuverlässige Auslieferung inklusive Lächeln – auch in Krisenzeiten

Mit dem nationalen Lockdown im März 2020 hatte sich die Arbeitswelt von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Gespürt haben das an vorderster Front unsere Botschafter, die auch während dieser Zeit täglich für pünktliche Lieferungen bei unseren Kunden sorgten. Jetzt, Anfang Juni, scheint die Normalität zurückzukehren. Mit Botschafter Manuele Videtta haben wir darüber gesprochen, wie sich seine Arbeit durch Corona geändert hat und welche positiven Effekte er aus der Krise zieht.

Es ist ein freundlicher Dienstagmorgen, als wir Manuele Videtta auf seiner Tour durch das Zürcher Binz-Quartier begleiten. Der sympathische Lyreco Botschafter strahlt mit der Sonne um die Wette, und vor vielen Büros reihen sich bereits wieder zahlreiche Fahrräder von Mitarbeitenden, die nach längerer Zeit im Homeoffice zurück an ihre Arbeitsplätze gekehrt sind. Ein Bild, wie man es lange nicht gesehen, ja vermisst hat. Auch in der Innenstadt herrscht bereits wieder reger Verkehr. An die leeren Strassen und geschlossenen Geschäfte und Büros kann sich Manuele aber noch gut erinnern.

Plötzlich war alles menschleer

So richtig bewusst wurde Manuele die Situation, als er in einem der grossen Einkaufscenter in Zürich ausliefern musste und – mit Ausnahme einer Apotheke – alle Läden geschlossen waren. «Normalerweise herrscht dort Hochbetrieb und Hektik», erzählt Manuele. «Ich liebe die Hektik der Stadt, die Menschen, den Kontakt mit Kunden und ihr Lächeln. Diese menschenleere Atmosphäre hat mich sehr bewegt.» Zürich befand sich im Tiefschlaf. Dass die Menschen jedoch nicht nur in den Restaurants und Läden fehlten, sondern auch in den Büros, war an den sinkenden Bestellungen spürbar. Wo früher Kaffee und Co. hoch im Kurs standen, lag der Fokus nun auf Hygieneartikeln wie Handpapier und Desinfektionsmitteln.

Manuele Videtta mit Schutzmaske, steigt aus Lieferwagen aus (Foto: Selina Meier)

Es brauchte neue Impulse und Vertrauen

Trotz einem Rückgang an Bestellungen konnte das Versprechen von Lyreco während der gesamten Zeit bis auf wenige Artikel eingelöst werden: Was heute bestellt wird, kommt am nächsten Tag beim Kunden an. Aber: Leere Fahrten galt es zu vermeiden. Um diese Herausforderung zu meistern, brauchte es neue Ideen, Konzepte und sehr viel Planung – auch von Manuele. Denn neben seinem Job als Botschafter koordiniert und verteilt der ehemalige Teamleiter nun als Supervisor schon frühmorgens um 4.30 Uhr die anstehenden Bestellungen an die Kollegen und sich selber. Die grosse Herausforderung während des Lockdowns war es, weniger Touren zu fahren, dafür mehr Lieferstopps einzuplanen.

Wo vor März im Durchschnitt 20 Stopps die Regel waren, musste man aufgrund der veränderten Volumen nun auf 40 Stopps hochfahren. Ein Unterfangen, für das auch die Bereitschaft der Botschafter nötig war, neue Routen zu fahren, bisher unbekannte Kunden zu beliefern und gewohnte Routinen abzulegen. Ein Umdenken im ganzen Team war nötig. «Zu Beginn harzte es ein wenig», so Manuele. «Man tat sich schwer mit Veränderungen. Der Wandel hat aber das Selbstvertrauen der meisten gestärkt und wir sind als Team sehr viel flexibler geworden.»

Manuele Videtta, mit verschränkten Armen, Blick seitwärts (Foto: Selina Meier)

«Die Krise hat uns achtsamer gemacht»

Mittlerweile haben die Bestellungen wieder zugenommen. Man spürt, dass die Menschen in die Büros zurückkehren. Dennoch: Eine gewisse Zurückhaltung ist da. Nichts ist mehr so wie davor. Die Läden und Restaurants haben unterdessen wieder geöffnet, sind aber oft leer, weiss Manuele aus eigener Erfahrung. Auch der Umgang mit Kunden und im Team ist anders: bewusster, respektvoller. «Man ist achtsamer anderen Menschen gegenüber. Aber auch dankbar für das, was man hat. In so einer Zeit beginnst du, dir Gedanken zu machen. Vieles haben wir für selbstverständlich gehalten.»

Alle meine Kunden bald wieder zu sehen, darauf freue ich mich am meisten.

Manuele Videtta
Lyreco Botschafter
Manuele Videtta liefert Paket aus (Foto: Selina Meier)

Natürlich braucht es Zeit, bis sich Menschen an neue Massnahmen oder Verhaltensweisen gewöhnt haben. Der grosse Teil aber halte sich daran, glaubt Manuele. Sowohl bei den Kunden als auch im Team. Ein angepasstes Verhalten sieht er auch bei sich selbst: «Für Lieferungen im ersten Stock brauche ich heute in der Regel nicht mehr den Lift, sondern nehme die Treppe», sagt der Botschafter schmunzelnd. Zum einen vermeidet er so den engen Kontakt mit Menschen, zum anderen hält er sich fit. Dazu kommt: Wo ein Knopf gedrückt werden muss, kommt heute automatisch der Ellenbogen zum Einsatz. Ebenso ist es für den Botschafter zur Selbstverständlichkeit geworden, während des Tages das Steuerrad und die Türgriffe regelmässig zu reinigen und die Hände gründlich zu waschen.

Was Manuele heute nicht mehr für selbstverständlich hält, das ist der wertvolle Austausch mit Menschen. Ob ein herzliches «Grüezi» oder ein kurzer Schwatz: Auf seine Kunden freut sich der fröhliche Botschafter – nebst strahlendem Sonnenschein – am meisten.

Botschafter aus Leidenschaft

Manuele Videtta ist seit über 18 Jahren in diesem Business tätig. 15 Jahre hatte er als Teamleiter auf Kaderstufe gearbeitet. Im September 2019 hat sich der 44-jährige Familienvater für einen Perspektivenwechsel entschlossen, was ihm mehr Zeit für sein Privatleben gibt. Dass er den Wechsel vom Schreibtisch hinter das Steuer noch vor der Krise umsetzen konnte, empfindet er als Glücksfall. Denn Homeoffice, das wäre nichts für den bewegungslustigen Botschafter gewesen. In seiner heutigen Funktion motiviert ihn der persönliche Kundenkontakt am meisten. Daneben schätzt er die Arbeit unterwegs und die Abwechslung.

Manuele Videtta, Botschafter, hält Boxen vor Lieferwagen (Fotos: Selina Meier)
Lyreco Mitarbeitende beim Sport, Employer Branding, Hulahop, Marko und Tanja

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